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Orkantief „Friederike“: Drei Tote nach Böen von bis zu 140 Stundenkilometer - Innenminister Reul: Das ist tragisch und unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen

Pressemitteilungen, Gefahrenabwehr | 19.01.2018

Das Orkantief "Friederike" hat heute Nordrhein-Westfalen mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometer getroffen. "Nach derzeitigem Stand forderte das Unwetter in Nordrhein-Westfalen drei Menschenleben. Das ist tragisch und unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angehörigen", sagte Innenminister Herbert Reul. Eines der Todesopfer ist ein Feuerwehrmann. Verletzt wurden bisher 62 Personen.

Rund 14.500 Kräfte der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes sind seit den Morgenstunden fast ununterbrochen im Einsatz. Auch die NRW-Polizei musste mehrere Tausend Einsätze bewältigen. "Für ihren professionellen Einsatz danke ich diesen mutigen Frauen und Männern im Namen der gesamten Landesregierung und der Menschen in unserem Land", so Reul weiter. "Dieser Einsatz ist noch lange nicht beendet. Die Folgen des Unwetters werden die Einsatzkräfte in den nächsten Stunden und Tagen weiter beschäftigen."

Der Minister bat alle Bürgerinnen und Bürger, den Hinweisen und Warnungen der Behörden zu folgen. "Es droht weiterhin Gefahr, etwa durch entwurzelte Bäume, herabstürzende Dachziegel oder Äste", betonte Reul.

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